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Die Haftpflichtversicherungen der Schweizer AKW haben zu wenig Geld, um schon bei einem kleineren Unfall den Schaden decken zu können (saldo 19/05). Jetzt wurde bekannt: Auch für den Abbruch der Betonmeiler und die Entsorgung haben die AKW bisher zu wenig Geld zur Seite gelegt. In den Stilllegungsfonds zahlten sie bis heute 1,331 Milliarden Franken ein. Real bräuchte es nach neusten Schätzungen des Bundesamtes für Energie aber mindestens 3 Milliarden. Für die Entsorgung legten die Elektrokonzerne bisher 2,821 Milliarden zur Seite – nötig wären 8,4 Milliarden. Nun klagen die AKW-Konzerne über die hohen Nachzahlungen, die in den nächsten Jahren fällig werden. Zu ihrer Beruhigung: Im Gesetz steht, dass die Elektrofirmen nur so viel zahlen müssen, wie ihnen «wirtschaftlich zumutbar» ist.
02. Dezember 2011
