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Inserate-Schwindel.
Franziska Pesenti vom Blumengeschäft Verde in Glarus fand kürzlich in ihrer Post eine Broschüre, in der in dramatischen Worten vor Drogenmissbrauch gewarnt wird: «Schützen Sie Ihr Kind vor Drogen»; «wer nichts tut, macht mit.» Dem äusserst billig aufgemachten Heft war eine Rechnung über 800 Franken für eine halbseitige Anzeige beigelegt. Doch Pesenti ist sich sicher: «Ich habe kein Inserat geschaltet.» Damit ist sie nicht allein: Rund 20 Kleinfirmen aus der Ost- und der Zentralschweiz erhielten die gleiche Post. Auch sie haben kein Inserat in Auftrag gegeben. Hinter der Broschüre steckt ein gewisser Schwarz Werbeverlag im österreichischen Salzburg. Unter den angegebenen Kontaktdaten ist allerdings niemand zu erreichen.
Tipp: Nicht reagieren und nicht zahlen.
25. November 2011 | Darko Cetojevic, Redaktion K-Tipp
