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Gemischte Lebensversicherungen verpflichten die Versicherten zu fixen Zahlungen und lassen kaum Spielraum, wenn sich die Lebensumstände ändern (saldo 19/10). Entsprechend hoch ist die Ausstiegsquote. Auswertungen des Bundesamtes für Privatversicherungen zeigten schon vor Jahren, dass über die Hälfte der Policen vor Ablauf aufgelöst werden. Das hat Konsequenzen: Bei vorzeitiger Kündigung erhalten die Versicherten nur einen Teil der Prämien zurück.
Eine neue Studie der deutschen Uni Bamberg zeigt nun, dass in Deutschland über 75 Prozent aller auf 30 Jahre abgeschlossenen Verträge vorzeitig beendet werden. Die Studie schätzt den Verlust der Sparer auf 16 Milliarden Euro pro Jahr.
Auf die Einwohner der Schweiz umgerechnet wären das rund 2 Milliarden Franken jährlich.
18. November 2011 | Thomas Lattmann, Redaktion saldo
