|
(0) |
Aberliboden, Hoch Fulen, Rophaien, Griggeler: Die Namen der weniger bekannten Innerschweizer Gipfel tragen oft eigentümliche Namen. Das neue Alpinwanderbuch des Schweizerischen Alpenclubs bringt dem Leser einige dieser Berge, Alpen und Fluren näher. Auf den knapp 300 Seiten finden sich auch Touren auf bekannte Gipfel wie Pilatus, Rigi, Uri Rotstock und Mythen.
Die Wegbeschreibungen und die zahlreichen Fotos zeigen, dass viele der 40 beschriebenen Touren Trittsicherheit und oftmals eine gute Kondition erfordern. Zum Beispiel die Touren auf den Schächentaler Windgällen am Klausenpass oder den atemberaubenden Gitschen hoch über dem Urnersee. Wie in anderen SAC-Publikationen verweisen die Autoren deutlich auf die Anforderungen und Risiken. Die Schwierigkeitsgrade sind mit den üblichen Graden T 1 bis T 6 angegeben, wobei T 1 am einfachsten zu bewältigen ist. Jede Wanderung ist mit einem Kartenausschnitt versehen.
Viele generelle Tipps zu Beginn des Buches sind vor allem für den wenig geübten Alpinwanderer nützlich. Eine der einfachsten Touren führt auf den Pilatus («Gsässweg», T 3), die anspruchsvollste auf den Schiberg (T 6). Diese weist Kletterstellen auf und «erfordert ausgezeichnetes Orientierungsvermögen» sowie «ausgereifte Alpinerfahrung».
«Alpinwandern Zentralschweiz/Vierwaldstättersee»: Remo Kundert, Marco Volken, SAC Verlag, zirka 46 Franken
23. Oktober 2011 | Stefan Schuppli, Redaktion saldo
