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saldo warnte vor möglichen Folgen einer Tattoo-Entfernung mit der sogenannten Kataderm-Flüssigkeit (Ausgabe 3/11). Medizinische Experten bemängelten, dass es keine wissenschaftlichen Untersuchungen gebe, wie diese angeblich gut verträgliche Methode funktioniere. Nun warnt auch das federführende Forschungsinstitut im deutschsprachigen Raum vor Behandlungen mit der Spezialflüssigkeit. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) in Berlin gehen von der in der Kataderm-Flüssigkeit enthaltenen hochkonzentrierten Milchsäure gesundheitliche Risiken aus. So kam es in der Praxis teils zu «schweren Entzündungsreaktionen mit Narbenbildung».
10. September 2011
