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Der Preis von Autooccasionen ist von den gefahrenen Kilometern abhängig. Das verleitet zum Schummeln. Aber Käufer können sich einfach schützen.
Laut dem Automobilclub ADAC soll in Deutschland der Kilometerstand von fast jedem dritten Occasionswagen manipuliert sein. Auch in der Schweiz kommt es laut dem TCS-Technikexperten Peter Grübler immer wieder zu Tacho-Manipulationen, damit gebrauchte Autos teurer verkauft werden können. Grübler stützt seine Aussage auf eine Umfrage in den 18 technischen Zentren des TCS. Er rechnet aufgrund des jüngeren Durchschnittsalters der Schweizer Privatwagen und der geringeren Anzahl gefahrener Kilometer pro Jahr aber mit weniger Betrugsfällen. Hinweise auf Tricksereien seien:
Die Schummeleien kommen laut Grübler vor allem beim Verkauf unter Privatleuten vor, und zwar eher bei neueren teuren Wagen. Die Betrüger manipulieren in der Regel die digitalen Steuerungsgeräte.
So kann man sich schützen: Der TCS bietet die Prüfung von Occasionsautos an, inklusive der Diagnose des Kilometerstands. Kosten: rund 120 Franken für Mitglieder und 240 Franken für Nichtmitglieder.
28. August 2011 | Eric Breitinger, Redaktion saldo
