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Jährlich verletzen sich in der Schweiz rund 2000 Kleinkinder beim Fall vom Wickeltisch. Das lässt sich vermeiden: Die Tipps.
Eine K-Tipp-Umfrage bei Schweizer Kinderärzten zeigt: Pro Praxis und Jahr werden zwei Kleinkinder wegen Stürzen vom Wickeltisch behandelt. Hochgerechnet auf die rund 600 Kinderpraxen sind das über 1000 Fälle. Dazu kommen jene Kleinen, die in ein Spital eingeliefert werden.
Laut Professor Johannes Mayr vom Uni-Kinderspital beider Basel werden in Schweizer Spitälern jährlich schätzungweise über 800 Kinder nach Stürzen vom Wickeltisch behandelt häufig wegen Schädelfrakturen und Gerhirnerschütterungen.Johannes Mayr: «Oft gehen die Eltern nur schnell ans Telefon, in die Küche oder müssen sich rasch um ein anderes Kind kümmern.»
Gemäss einer aktuellen Studie des Kinderklinikums im österreichischen Graz fallen die Hälfte der Kinder aber zwischen Tisch und wickelnder Person zu Boden.
Tipps
29. Mai 2011 | dj
