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Die meisten Vermögensverwalter halten sich im Internet bedeckt, wenn es um Renditezahlen von privaten Depots geht.
Einer Studie zufolge veröffentlichen lediglich 10 Prozent der weltweit wichtigsten Vermögensverwalter Renditedaten zu ihren Kundendepots im Internet. Auch bei den Gebühren halten sich viele Institute bedeckt.
Nur 8 Prozent liefern umfassende Infos im Netz. Zu diesem Schluss kommen Forscher von My Private Banking, einer unabhängigen Plattform für vermögende Privatkunden und Vermögensverwalter.
Die Ergebnisse basieren auf einer Untersuchung der öffentlich zugänglichen Websites der 40 grössten Vermögensverwalter und Privatbanken weltweit.
Die Studienautoren kritisieren, dass es für die Depots von Vermögensverwaltern praktisch keine Offenlegungspflichten gebe. Im Gegensatz zu öffentlichen Investmentfonds, bei denen die meisten Staaten höchste Transparenz verlangten.
Sie müssten Renditedaten, Gesamtkostenquote, Anlagepositionen und die Differenz der Renditen gegenüber einem Vergleichsindex (Benchmark) publizieren.
22. Mai 2011
