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Die Lektüre der NZZ ist nichts für Asthmatiker. Tief Luft holen erleichtert das Lesen. Ein Beispiel vom 4. Mai: «Wird Demokratie im Gegensatz zu liberalen, insbesondere ökonomischen Demokratietheorien nicht auf einen Aggregations-Mechanismus fixer, der politischen Auseinandersetzung vorbestehender Interessen, auf einen Dezisionsmechanismus reduziert, sondern wird die Legitimität demokratischer Entscheide im Sinne eines deliberativen Verständnisses von Demokratie massgeblich an der Qualität der ihnen vorausgehenden argumentativen Auseinandersetzung gemessen, werden die Mängel des Status quo augenfällig.» Wem es nicht augenfällig wurde: Im Text geht es um die undurchsichtige Finanzierung von Schweizer Politwerbung, die damit nicht viel an Transparenz gewann.
08. Mai 2011
