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Bläst der Wind wie vor Kurzem Sahara-Staub nach Europa, steigt das Risiko für Lebensmittelvergiftungen. Das behauptet die US-Meeresbiologin Erin K. Lipp von der University of Georgia in Athens. Der Wüstenstaub enthalte viele Nährstoffe. Ein Teil davon lande im Meer und lasse dort Bakterien wachsen. Diese würden dann Muscheln und Krebstiere befallen, und diese schliesslich auf dem Teller landen. Laut der Forscherin Lipp kann diese bakterielle Belastung der Meerestiere bei den Menschen zu Verdauungsbeschwerden führen.
08. Mai 2011 | che
