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Handyverkäufer locken mit angeblich vergünstigten Geräten. Doch die Ersparnis ist häufig geschönt.
Bei angeblich vergünstigten Handys ist Vorsicht geboten. Die versprochene Ersparnis ist oft massiv übertrieben. Und zwar bei vielen Verkäufern.
Beispiel Swisscom: Sie bewirbt das Nexus S für 49 statt 749 Franken, wenn der Kunde für zwei Jahre das teure Abo Natel Liberty Largo mit einer Grundgebühr von 75 Franken monatlich abschliesst.
Doch die tatsächliche Einsparung beim Kauf des Handys beträgt nicht 700, sondern nur 450 Franken, denn Nexus S ist im Internet ab 499 Franken zu haben. Mit einem günstigeren Abo oder einem Prepaid-Angebot kann man in zwei Jahren nochmals mehrere hundert Franken sparen.
Ähnlich das Bild bei anderen Geräten: Das Blackberry Curve ist bei Swisscom ohne Abo mit einem Preis von 499 Franken ausgeschrieben, anderswo aber für rund 280 Franken erhältlich. Dieselbe Preispolitik betreibt man auch bei Sunrise:
Die Telekomfirma bietet das Android-Handy HTC Desire HD für 698 Franken ohne Abo an. Dieses Gerät ist bei andern Shops aber ab 499 Franken zu haben. Das Nokia C6-01 will Sunrise für 448 Franken verkaufen, während es in Onlineshops rund 330 Franken kostet.
Orange verkauft ebenfalls vergünstigte Handys, verzichtet aber darauf, Preisangaben für das Gerät ohne Abo im Internet zu machen.
25. April 2011 | Mirjam Fonti, Redaktion saldo
