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Artikel | saldo 07/2011

Schweizer Bauern: Extrem teuer und dennoch zu wenig umweltfreundlich

Der Schweizer Haushalt subventioniert die Bauern mit 2500 Franken pro Jahr. Das ist viel mehr, als nötig wäre.

Schweizer Bauern: Extrem teuer und dennoch zu wenig umweltfreundlich

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Kommentare (3)

 
  • Fenrir | 15.04.2011, 13:30

    Frechheit!

    Der Artikel ist eine bodenlose Frechheit. Absolut unterste
    Schublade. Die Bauern haben einen Auftrag vom Volk erhalten, für
    ebendiesen werden Sie vom Volk auch mit Direktzahlungen
    entschädigt. Entweder behalten wir dieses System bei oder die
    Bauern erhalten wieder soviel für ihre Waren, damit diese auch
    davon leben können. Meine Eltern verdienen mit Direktzahlungen
    gerade genug, um davon leben zu können. Bei einer Arbeitzeit von
    10h Pro Tag UND jeweils einer 30% Stelle PRO Person. Ach ja, und
    natürlich 7 Tage die Woche. Zum CH/AUT Verglich möchte ich
    auch mal die Vorher-Zahlen sehen. Die Struktur ist nicht wirklich die
    gleiche wie hierzulande. Ich habe schwer den Verdacht, dass der
    Artikel grösstenteils aus dem Avenir Suisse Papier abgeschrieben
    ist, dass politisch vorallem auf ein Freihandelsabkommen mit der EU
    abzielt. Beschämend, dass sich "Konsumenteschützer" so
    einspannen lassen.

  • Luna12 | 15.04.2011, 09:52

    Geiz ist Geil Mentalität

    Bravo hallo123! Auch ich war entrüstet, als ich diesen
    Artikel gelesen habe. Ich habe Mühe mit der Einstellung des
    Autors: Gewünscht wäre wohl, dass die Bauern die Menschheit
    gratis und auf ihre eigenen Kosten ernähren! Mensch, Tier und
    Umwelt sind Lebewesen und man sollte ihnen ihren Wert zugestehen. Die
    Arbeit eines Bauern ist sehr hart, 7 Tage die Woche, viele Stunden am
    Tag. Für andere Dinge gibt man bedenkenlos Geld aus: Handys,
    Computer, Ferien, Kleider....aber das Essen soll gratis sein. Bezahlt
    man nicht den angemessenen Preis, leiden die Produzierenden darunter.
    Genau wie in der dritten Welt....Verlangt man billige Nahrungsmittel
    müssen die Landwirte intensiv produzieren, was die Umwelt und
    Nutztiere belastet! Sie müssen ja mit dem Markt mithalten
    können! Es gibt andere Industriezweige und das Verhalten aller
    Menschen, die die Umwelt mehr belasten, als die Landwirte (die wieder
    mal als Sündenböcke herhalten müssen)! Schaut man in
    der Natur, in welcher Gruppengrösse und Weise die Tiere leben,
    erkennt man, dass sie als Nutztiere nur sehr selten artgerecht
    gehalten werden. Je mehr man den Bauern keinen fairen Preis zugesteht,
    desto mehr muss auch Tier und Natur darunter leiden. Was wäre die
    Konsequenz der "Geiz-Mentalität"? Keine Schweizer Bauern mehr,
    Import von Billig-Nahrungsmitteln aus dem Ausland (wenn sie uns
    überhaupt genügend und schlussendlich billig liefern), das
    unter umwelt-, gesundheits- und tierfeindlichen Bedingungen produziert
    (und transportiert) wurde. Wir hätten dann eine "schöne"
    pseudo-ökologisierte Landschaft Schweiz. Lasst uns von unseren
    Bauern verlangen, dass sie umweltfreundlich und tiergerecht
    produzieren, ermöglichen wir es ihnen aber auch, indem sie einen
    fairen Preis dafür erhalten!

  • hallo123 | 13.04.2011, 21:35

    man kann es sich auch einfach machen

    tja wenn alles so einfach wäre... schreibt doch auch einmal
    wieviel von Subvensionen die Verarbeiter bekommen.... oder wieviel der
    Gelder in die Bergregionen fliessen damit die Bergregion gepflegt
    wird..... und schreibt doch auch einmal wo die Gelder die der Bauewr
    bekommt anschliessend hinfliessen.... manchmal habe ich das
    Gefühl da wird einfach was geschrieben dass etwas da
    steht!!!!  etwas anderes... soweit ich weiss haben die Bauern
    vor 10-15 Jahren noch über 1.-Fr für einen Litrer Milch
    bekommen und Heute sind wir zwischen 50-60 Rappen..... die Arbeit zum
    produzieren ist aber noch diselbe.... bekommen Sie in den letzten
    10-15 Jahren auch über 40 % weniger für diselbe Arbeit? ich
    denke jeder Bauer wäre froh wenn er ohne Direktzahlungen leben
    könnte aber das würde nur funktionieren wenn der Konsument
    den effektiven Wert der Lebensmittel bezahlen würde! schreiben
    Sie doch einfach einmal was der Landwirt für einen Stundenlohn
    hat und dann sagen Sie mir ob Sie für diesen Arbeiten
    würden?! wenn ja werde ich mich gleich mit Ihrem Chef in
    verbindung setzen :-) noch wegen dem Umwelt und Tierschutz: der
    Feinstaub ist Umweltverschmutzung doch das ist nur ein Teil und wegen
    dem Partikelfilter: überlegen Sie mal wie das aussehen würde
    wenn wir in der Schweiz den gleichen Anteil an Dieselautos hätten
    wie im Ausland dann sähe die Statistik ganz anders aus.... wo
    bleibt da Ihre Umweltverschmutzung die Wir in unserer Freizeit machen?
    und davon der grösste Teil völlig unnötig nur weil wir
    immer weit weg wollen und wir für jeden Meter ins Auto
    steigen.... suchen Sie nicht bei allen anderen (jetzt gerade bei der
    Landwirtschaft ) die Fehler sondern Wischen Sie zuerst vor Ihrer
    eigenen Tür

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