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Fertigsuppen in der Dose, im Becher oder im Beutel: Bei der Fachjury kamen nur drei von zwölf Produkten gut an.
Fad, dick oder wässrig»: So lautete das vernichtende Fazit einer K-Tipp-Degustation von Fertigsuppen vor gut drei Jahren (Ausgabe 20/07). Einzig die Tomatencremesuppe von Anna’s Best aus der Migros erhielt damals eine gute Note.
Alle anderen Suppen hatten zu wenig oder gar keinen Tomatengeschmack – oder aber sie rochen nach Chemie. Der «Kassensturz» hat nun erneut vier Tomaten-Instant-Suppen aus dem Päckli und acht Flüssigsuppen durch eine Fachjury beurteilen lassen.
Testkriterien waren: Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Das Resultat der aktuellen Degustation: Nur drei der zwölf Suppen schafften ein «gut» beziehungsweise «genügend». Die beste Suppe war mit Fr. 1.16 pro Deziliter gleichzeitig auch die teuerste der drei erstklassierten.
Auffallend: Alle drei am besten bewerteten Suppen sind flüssige Fertigprodukte. Die restlichen Suppen konnten die Experten aus den Bereichen Haushalt, Kochen und Gastronomie nicht überzeugen. Bemängelt wurde hauptsächlich: zu wenig Tomatengeschmack, zu süss oder eine unnatürliche Farbe.
Mit Schulnote 2,6 klar abgefallen ist die Green Shot Soup tomate-basilic von Manor. Diese Suppe roch überhaupt nicht nach Tomaten, sondern hatte einen unnatürlichen Nachgeschmack. Hersteller und Anbieter der kritisierten Produkte erklärten, ihre Suppen hätten noch nie Anlass zu Reklamationen gegeben.
Die wichtigsten Testresultate
Die Gesamtnote «gut» erhielten:
«Genügend» war:
20. Februar 2011 | Thomas Vonarburg, Redaktionsleiter K-Tipp
