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Auslandsgespräche: Mit Gratis-Diensten lassen sich die Handy-Kosten massiv senken.
Zürich–Moskau: Das Gespräch vom Handy aus dauerte fast eine halbe Stunde. Gekostet hat es nichts. Der Trick: ein internetfähiges Handy (Smartphone) mit einem Zusatzprogramm wie Skype. Das Ganze funktioniert wie ab Computer via Internet.
Das heisst: Auch das Gegenüber muss online sein und das entsprechende Programm besitzen. Damit keine Gesprächsgebühren entstehen, benötigt man eine kostenlose WLAN-Verbindung. In vielen Städten gibt es gratis kabellose Internet-Verbindungen (Hotspots).
Der K-Tipp prüfte die mobile Skype-Nutzung in Baden AG, in St. Gallen und in Zürich. Telefonate aus Baden und St. Gallen funktionierten problemlos, am Zürcher Limmatquai gab es Verzögerungen, teils war auch die Klangqualität schlecht.
Benutzer von Smartphones können sich auch Gratis-SMS schicken. Dazu brauchts eine Internetverbindung und ein Zusatzprogramm – gleich wie beim Gratis-Telefonieren. Die bislang verbreitetsten Programme sind das kostenpflichtige «Whatsapp» und das kostenlose «Ping».
In der Schweiz gibt es mittlerweile mehrere hundert Gratis-Hotspots in Hotels, Cafés und Restaurants.
17. Oktober 2010 | Darko Cetojevic, Redaktion K-Tipp
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