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Arthrose-Patienten verwenden oft Präparate mit den Stoffen Chondroitin oder Glucosamin. Jetzt kommen Mediziner des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin in Bern zum Schluss, dass diese nichts nützen: Sie vermindern weder die Schmerzen, noch verbessern sie den Krankheitsverlauf. Die Forscher analysierten zehn Studien mit 3800 Teilnehmern. Grund für den geringen Nutzen: Der Wirkstoff wird teils abgebaut, bevor er in den Gelenken ankommt. Die Forscher fordern deshalb, dass Krankenkassen die Präparate nicht mehr zahlen sollen.
11. Oktober 2010 | Sonja Marti, Redaktion Gesundheitstipp
