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Das soziale Netzwerk Diaspora funktioniert noch nicht. Die Macher der Seite hatten den Start für den 15. September versprochen. Doch bis jetzt gibt es nur eine Testversion, die allen zugänglich ist.
Das Projekt startete mit vielen Vorschusslorbeeren. Die Leute von Diaspora versprachen eine Alternative zu Facebook: Die Nutzer sollten die Kontrolle über die eigenen Daten behalten, da sie nur auf dem eigenen Server abgespeichert werden. Zudem sollte Diaspora eine Opensource-Software sein. Das heisst, die Nutzer würden bei der Entwicklung der Programme ein Mitspracherecht haben.
Zahlreiche Blogger zeigen sich jetzt aber von der ersten Version enttäuscht. Die Quellcodes würden sich leicht hacken lassen. Unberechtigte Dritte hätten auf diese Weise Zugang auf die Daten. Zudem sei die Funktionsweise kompliziert.
11. Oktober 2010 | Jonas Arnold
