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Der Nationalrat beschloss letzte Woche die Abschaffung der Velovignette. Er folgte damit dem Ständerat. Haftpflichtversicherte werden künftig höhere Prämien zahlen müssen (saldo 12/09). Verfechter der Abschaffung argumentierten damit, dass die mit der Vignette abgeschlossene Haftpflichtversicherung für Velofahrer überflüssig sei, da 90 Prozent der Schweizer Haushalte eine Privathaftpflichtversicherung haben.
Bislang sind Velounfälle von dieser jedoch ausgenommen, sodass die Versicherungen künftig vermutlich die Prämien erhöhen. Das Parlament beseitigte hingegen eine von saldo bemängelte Versicherungslücke: Ein nationaler Garantiefonds soll einspringen, wenn sich der Unfallverursacher nicht ermitteln lässt oder eine private Haftpflichtversicherung fehlt.
25. September 2010
