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Die Mobilfunkanbieter haben sich darauf geeinigt, sich gegenseitig tiefere Terminierungsgebühren zu verrechnen. Davon profitieren Kunden erst vereinzelt. Die Gesellschaft VTX hat als einzige Anbieterin sofort reagiert und die Preise vom Festnetz für Anrufe in die Mobilnetze um bis zu 54 Prozent gesenkt.
Auch die Swisscom hat angekündigt, die Preise für Privat- und Geschäftskunden anzupassen. Gemäss Swisscom-Sprecher Sepp Huber werden die Preise zurzeit ohnehin überprüft. Kein Wunder, hat doch die Swisscom beim Abo Natel Swiss Liberty die Preise seit 2005 nicht verändert.
Wann und wie die Preise angepasst werden, wollte Huber noch nicht verraten. Anzunehmen ist, dass die Flatrates etwas günstiger werden. Hier hat die Swisscom am meisten Nachholbedarf.
Bisher zahlte die Swisscom ihren Konkurrenten 17 Rappen Terminierungsgebühr pro Minute für Anrufe in fremde Netze, Sunrise und Orange 14 Rappen. Ab 1. Oktober sinkt diese Gebühr zuerst auf 10, beziehungsweise 8 Rappen und ab 1. Januar 2011 auf 8,75 beziehungsweise 7 Rappen.
Den Mobilfunkanbietern entstehen damit nicht nur weniger Kosten. Es entgehen ihnen auch Einnahmen. Angeblich deshalb wollen zumindest Orange und Sunrise die Einsparung nicht an die Kunden weitergeben.
25. September 2010 | Mirjam Fonti, Redaktion saldo
