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Euro-Krise: Zurzeit besser auf Anleihen verzichten
Wer Anleihen oder Aktien in einer fremden Währung kauft, erleidet bei einer Abwertung Renditeeinbussen (saldo 1/10). Mit der Währungskrise in Europa hat sich die Unsicherheit verschärft. Der Euro ist auf den tiefen Stand von Fr. 1.30 (25.8.2010) gesunken.
Rolf Biland vom VZ Vermögenszentrum rät Anlegern daher vom Kauf europäischer Obligationen ab: «Der tiefe Zins kann das hohe Wechselkursrisiko momentan nicht aufwiegen.» Wer noch Staatsanleihen habe, solle sie dennoch halten. Panikartige Verkäufe brächten momentan gar nichts.
Unnötige Zügelversicherung bei der Post
Die Zürich Versicherung bietet in einigen Postfilialen versuchshalber eine Umzugsversicherung an. Wer am Postschalter eine Adressänderung bekannt gibt, wird auf die 99 Franken teure Versicherung der Zürich aufmerksam gemacht. Die Versicherung ist 14 Tage gültig und deckt Schäden bis zu einem Maximum von 2000 Franken.
Der Selbstbehalt beträgt 200 Franken. saldo erachtet eine solche Versicherung als unnötig. Versicherungen sind dazu da, um grössere Risiken abzusichern. Zudem haften die Zügelfirmen bei allfälligen Schäden. Zürich-Sprecher Franco Tonozzi weist darauf hin, dass die Umzugsversicherung den Neuwert von Sachen und nicht – wie die Haftpflicht – nur den Zeitwert abdeckt.
Neue Zinsberechnung bei Migros Mastercard
Die Mastercard der Migros heisst neu Cumulus-Mastercard. Gleichzeitig mit dem Namenswechsel ändert auch die Zinsberechnung. saldo hatte die seltsame Zinsberechnung bei der Migros Mastercard kritisiert (saldo 10/10). Die GE Money Bank, Herausgeberin der Kreditkarte, belastet bei Zahlungsverzug neu die Zinsen nicht mehr ab dem Verbuchungsdatum der Transaktion, sondern ab Datum der Kreditkartenrechnung.
30. August 2010 | Geldberatung