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Ein «Sascha Meier» sucht in Inseraten Verkäufer für Online-Auktionen. Er lockt mit hohen Provisionen. Der K-Tipp rät: Finger weg.
Das wäre einfach verdientes Geld: «Sascha Meier» von der «High Tech AG» mit Sitz an der Zürcher Bahnhofstrasse sucht mit Inseraten in Gratiszeitungen Verkäufer. Diese sollen seine «Waren» in Online-Auktionen wie Ebay und Ricardo anbieten. Der Lohn: 30 Prozent des Verkaufspreises. Und die Kosten für die Auktion werden zurückerstattet. «Nach vier Wochen erfolgreicher Zusammenarbeit» soll es eine Festanstellung geben. «Meier» überlässt den Verkäufern die Entscheidung, ob sie ihre eigene oder «Meiers» Bankverbindung für die Bezahlung der Ware benutzen wollen.
Der K-Tipp rät: Finger weg von diesem Job. Denn: «Meier» liefert die ersteigerte Ware laut Berichten in Online-Foren nicht. Damit droht nicht nur Ärger mit dem Käufer, der sein Geld für die Ware zurück will und die Sperrung des Kontos bei den Auktions-Plattformen. Sondern auch Schulden: Wer das Geld vom Käufer von seinem Konto an «Meier» weiterleitet, sieht es nie wieder. Laut diesen Foren verwendet «Meier» auch andere Namen und Adressen: Er heisst auch «Heidrun Engels» oder «Timo Spar» aus Klagenfurt, München oder Köln.
29. Juni 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online