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Erneut zeigt eine Studie, dass die Mammografie nicht besonders treffsicher ist. Sie entdeckt nur einen Drittel aller Brusttumoren. Das fanden Mediziner der Universität Bonn heraus. An der Studie nahmen knapp 700 Frauen mit einem hohen Risiko für Brustkrebs teil. Die Ärzte untersuchten sie jährlich mit Mammografie, Ultraschall und Magnetresonanz. Innert fünf Jahren war die Trefferquote bei der Mammografie gerade mal 33 Prozent.
Zum Vergleich: Ultraschall erkannte 37 Prozent der Tumoren und das Magnetresonanz-Verfahren 93 Prozent. Magnetresonanz setzen Ärzte aber nur selten bei der Früherkennung von Brustkrebs ein. Denn die Methode ist sehr teuer.
13. März 2010 | Sonja Marti, Redaktion Gesundheitstipp