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Ab Juni 2010 bietet Cablecom eine Alternative beim hochauflösenden, digitalen Fernsehen (HDTV) an: Neben der HD-Set-Top-Box gibt es neu auch die «Digicard». Diese schafft aber neue Zwänge.
Desperate Housewifes aufnehmen – geht nicht mehr. Die Werbung während des Lieblingsfilms überspringen – auch nicht möglich. Mitten in der Übertragung des Fussball-Matches auf Pause drücken – funktioniert genauso wenig. Der Grund: Die neue Verschlüsslung des Fernsehsignals mit dem sogenannten CI+ Standard.
CI+ erlaubt den Zugriff auf das Fernsehgerät. So können Sender...
Und ausgerechnet diese Technik setzt Kabelnetzbetreiberin Cablecom nun als Alternative für seine HD-Set-Top-Boxen ein. Ab Juni soll laut Cablecom die dafür nötige «Digicard» in Fachgeschäften erhältlich sein. 99 Franken wird sie kosten und digitales Fernsehen in hochauflösender Qualität ohne Cablecom-Box ermöglichen.
Allerdings: Um das CI+-Signal zu empfangen, braucht man ein Fernsehgerät, das die neue Technik unterstützt.
11. März 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
Kommentare (2) |
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ist wieder mal typisch cablecom! der preisüberwacher feiert
diesen *erfolg" auch noch. ob das grundpaket nur 6 oder 4 fr.
kostet... wen interessiert dies denn überhaupt? von mir aus
könnte das grundangebot auch 15 fr. kosten, ich würde es
nach wie vor bezahlen... ABER: die Cablecom soll dem User endlich
die rechte einreumen, die er eigendlich auch besitzen sollte: - Freie
Boxenwahl (und: neeeeee dieses CI+ ermöglicht dies eben NICHT!)
- Dekodierung auch auf legalem wege mit dem Computer möglich
und bei diesem punkt geht es ums prinzip, hat aber nicht direkt mit
der cablecom zu tun: - wieso wird bei den Recordern eigendlich eine
urheberechtsgebühr abkassiert? nur weil ich aufnehmen kann? ist
nicht gerechtfertigt da ich die aufnahme ja nur an diesen müll
boxen abspielen kann. Ich würde es versethen wenn ich alles
digital auf dvd oder externe hdd kopieren und dann andersweitig
weiterverwenden könnte.