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Die Mehlschwalbe ist mit jährlich 100‘000 bis 200‘000 Brutpaaren die häufigste der vier einheimischen Schwalbenarten. Sie nistet bevorzugt an Gebäuden und ist deshalb auf die Toleranz der Hausbewohner angewiesen.
Anders als die Rauchschwalbe ist die Mehlschwalbe nicht nur auf Bauernhöfen und in Ställen anzutreffen. Was vielen Hausbesitzern nicht gefällt: Unter den Nestern gibt es oft Verschmutzungen durch Kot. Das lässt sich mit einfachen Massnahmen verhindern: Ein kleines Brett, das unter dem Nest befestigt wird, fängt den Kot auf (siehe Bild im pdf-Artikel). Der Schwalbenmist kann dann als natürlicher Stickstoffdünger im Garten verwendet werden.
Tipps: Weitere Infos zum Thema (Kunstnester, Montageanleitungen, Merkblätter zum Schutz von Schwalben) gibts bei: Schweizerische Vogelwarte, 6204 Sempach, Tel. 041 462 97 00, www.vogelwarte.ch, Schweizer Vogelschutz SVS, 8036 Zürich, Tel. 044 457 70 20, www.birdlife.ch.
07. März 2010