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Wenn ein Arzt ins Kunstmuseum geht, kann er seinen Beruf bisweilen nur schwer vergessen. So erging es jedenfalls einem italienischen Mediziner der Universität von Palermo. Als er die Mona Lisa von Leonardo da Vinci im Pariser Louvre betrachtete, faszinierte ihn nicht etwa das geheimnisvolle Lächeln. Sein Blick fiel auf die geschwollenen Augen der Dame: Ein Zeichen für zu hohes Cholesterin, diagnostizierte der Arzt. Zudem entdeckte er an der rechten Hand Mona Lisas eine Fettgeschwulst. Davon berichtete der Mediziner seinen Kollegen detailliert an einem Pathologenkongress in Florenz. Das Erfreuliche an Mona Lisas neu entdeckter Krankengeschichte: Ihrer Schönheit schadet sie nicht.
14. Februar 2010 | Sonja Marti, Redaktion Gesundheitstipp
