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Immer mehr Schulen geben Anweisungen, was ins «Znünitäschli» darf und was nicht. Damit wollen sie Kinder zu gesundem Essen anhalten. Im Prinzip ist das lobenswert. Doch was die Schulen dabei oft nicht bedenken: Sie fördern damit den Geschäftssinn der Kleinen. So wie beim 12-jährigen Joel aus Liverpool. Weil seine Schule Chips, Schokolade und Süssgetränke verboten hatte, begann er einen regen Handel mit fetten Pausensnacks zu überhöhten Preisen. Doch der Schulleiter kannte kein Pardon: Der Chips-Dealer flog von der Schule. Ob ihn das von gesünderem Essen überzeugt hat, bleibt fraglich.
31. Januar 2010 | Sonja Marti, Redaktion Gesundheitstipp
