Artikel | K-Tipp 02/2010
Schraubdeckel öffnen? Das ist oft Schwerarbeit
Konservengläser mit Schraubverschluss: Kein Schraubdeckel-Öffner überzeugt wirklich. Das zeigt ein K-Tipp-Praxistest. Aber Vakuumlöser schneiden besser ab als Drehhilfen.
Comic-Kraftprotz Popeye öffnet die Spinat-Blechdosen mit blossen Händen. Im realen Leben verzweifeln aber viele Leute schon an Konservengläsern mit Schraubverschluss. Deshalb fragte der K-Tipp vor einem guten Jahr Coop und Migros um Rat. Das waren ihre Tipps:
- Mit den Handballen auf den Glasboden schlagen.
- Nassen Waschlappen auf den Deckel legen und erst dann den Deckel öffnen.
- Das Glas auf den Kopf stellen und wieder drehen.
- Den Deckelrand von unten mit dem Teelöffel nach aussen drücken. Oder mit dem Schraubenzieher.
- Hilft alles nichts: einen Deckelöffner kaufen.
Deshalb hat der K-Tipp zwölf Deckelöffner beschafft: acht Drehhilfen, drei Vakuumlöser und eine Greifhilfe. Jeder Öffner wurde an drei verschiedenen Konservengläsern ausprobiert:
- M-Budget-Konfitüre (Migros): Der Deckel sitzt so fest, dass er sich kaum öffnen lässt. Und: Der Deckelrand ist gerippt.
- Condy-Gewürzgurken (Migros): Ebenfalls mit sehr fest sitzendem Deckel. Hinzu kommt, dass der Deckel mit einem Durchmesser von über 10 cm schwer zu greifen ist.
- ertolli-Tomatensauce (Coop): Von Hand einigermassen leicht zu öffnen. Aber für Vakuumlöser wegen des hohen Deckelrandes eine Herausforderung.
Das Fazit vorweg: Keiner der Öffner eignet sich für alle Gläser. Dennoch gibt es brauchbare Öffner (Details im pdf-Artikel).
24. Januar 2010 | Marco Diener, Redaktion K-Tipp
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Schraubdeckel öffnen? Das ist oft Schwerarbeit
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