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Abseits der teuren Top-Destinationen gibt es kleine günstige und schneesichere Wintersportorte. saldo nennt 20 Skigebiete mit Pisten über 1500 Metern und Tageskarten unter 50 Franken.
Die Regel lautet: Je höher ein Skigebiet und je mehr Pisten, desto teurer die Tageskarte. Doch abseits der Top-Wintersportorte gibt es schneesichere Skigebiete mit mindestens drei Bergbahnen (Kinderlifte nicht mitgezählt), die relativ günstig sind. saldo suchte Destinationen, bei denen die Tageskarte für einen Erwachsenen höchstens auf 50 Franken zu stehen kommt.
Zum Vergleich: In Zermatt kostet eine Tageskarte 73 Franken, in St. Moritz 71 Franken, in Laax 67 und Saas Fee 66 Franken. Gstaad, Crans Montana und Arosa verlangen zwischen 63 und 60 Franken. Die Talstationen der von saldo erhobenen günstigeren Skiorte liegen auf rund 1500 Metern oder höher. Sie können damit als schneesicher gelten (siehe Tabelle im pdf-Artikel).
Zum Beispiel La Fouly, ein kleines Chalet-Dorf im Wallis: Eine Tageskarte kostet hier nur 24 Franken. Dafür kann man einen Sessel- und zwei Schlepplifte nutzen und auf 13 Pisten zwischen 1600 und 2200 Metern wedeln. Das Angebot ist im Vergleich zu den Top-Destinationen zwar klein. Dafür kommen sogar Variantenfahrer auf ihre Kosten, und das Schlangestehen vor dem Lift entfällt. In La Fouly leben 81 ständige Einwohner. Das Dorf besteht aus 100 Chalets, 20 Wohnungen und ein paar Hotels.
Bivio: Günstiger und schneesicherer als das nahegelegene Savognin
In Bivio, dem Bündner 200-Seelen-Dorf am Julierpass, wird Schneesicherheit ebenfalls gross geschrieben. Für 39 Franken kann man drei Schlepplifte nützen und laut den Bergbahnbetreibern 40 Pistenkilometer zwischen 1769 und 2560 Metern über Meer befahren. Anders als im wenige Kilometer entfernten Savognin gibt es in Bivio keine modernen Sessellifte und urbanen Hotels. Dafür muss man hier keine Kunstschneetalabfahrten auf grünen Wiesen in Kauf nehmen. In Savognin liegt die Talstation mit 1200 Metern deutlich unter der Schneesicherheits-Grenze von 1500 Metern. Die Tageskarte für einen Erwachsenen kostet 52 Franken. Schneekanonen machen in Savognin 15 Prozent der Pisten weiss.
Arolla: Nicht nur für Skifahrer eine attraktive Alternative
Schneemangel dürfte in Arolla VS ein Fremdwort sein. Ski gefahren wird zwischen 2000 und 3000 Metern. 35 Franken kostet eine Tageskarte für fünf Skilifte. Abseits der Pisten kommen auch Bergwanderer und Langläufer auf ihre Kosten. Arolla ist Etappenort der Haute Route von Zermatt nach Chamonix und Ausgangspunkt für Skitouren. Auf der Südseite der Alpen lockt das Skigebiet von San Bernardino. Der Touristenort gehört zur Gemeinde Mesocco mit total 1244 Einwohnern, die vorwiegend Italienisch sprechen. In San Bernardino, mit dem Auto leicht zu erreichen über die N 13, kann man für 41 Franken sechs Skilifte benützen.
Aktionitis in mittelgrossen Skigebieten
Wer grosse Skigebiete bevorzugt, sollte auf Aktionen in der Nebensaison achten. Auf dem Pizol kann man vom 14. bis 18. Dezember, vom 4. bis 22. Januar und ab 1. März bis Saisonschluss für Fr. 29.95 statt 51 Franken pro Tag Ski fahren. Auch Braunwald kennt eine Aktion für die Nebensaison. Vom 4. bis 22. Januar kostet die Tageskarte für Erwachsene 29 statt 44 Franken. Rabatte gibt es auch in Arolla. Vom 9. Januar bis am 5. Februar wedelt man für den halben Preis einer Tageskarte über die Pisten. Aber nicht nur das: Das Halbpreisangebot von Arolla gilt auch für Sportartikel und für Übernachtungen in Ferienwohnungen sowie Hotels.
15. November 2009 | Andreas Schildknecht, Redaktion K-Tipp/saldo
