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Bisher konnten Kunden in jedem Handy-Shop kostenlos Hilfe anfordern, wenn sie zum Beispiel ihre Adressdaten oder SMS auf eine neue SIM-Karte oder ein anderes Handy kopieren lassen wollten. Doch nun verlangt Orange für den Datentransfer bis zu 24 Franken. Braucht der Kunde Hilfe beim Einrichten eines iPhones, Blackberrys oder USB-Modems mit Laptop, verrechnet Orange 19 bis 99 Franken.
Orange-Sprecherin Therese Wenger behauptet tatsächlich, diese Gebühren seien auf «Kundenwunsch» eingeführt worden: «Der grösste Teil der Kundschaft bevorzugt einen Unkostenbeitrag, wenn die Support-Dienstleistungen jederzeit garantiert sind.» Die Konkurrenten Swisscom und Sunrise bieten diese Dienste weiterhin kostenlos an.
15. November 2009 | Mirjam Fonti, Redaktion saldo