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Mehr Auflösung, aber schlechtere Bilder: Wie Digitalkamera-Hersteller schummeln.
Hersteller von Digitalkameras werben mit immer höheren Megapixelwerten für die kleinen Geräte. Obwohl längst klar ist: Mehr als 8 Megapixel Auflösung brauchts für einen Papierabzug bis zum Format A4 gar nicht. Kommt hinzu: Viele Kameras fahren diese hohe Auflösung bei schlechtem Licht (hohe ISO-Zahl) drastisch zurück. Beispiel Canon Digital Ixus 100 IS: Bei einer Empfindlichkeit von ISO 3200 wird die Auflösung von 12 auf 2 Megapixel reduziert. Der Grund: Digitalkameras stossen bei kritischen Lichtverhältnissen an ihre Grenzen.
Je mehr Megapixel eine Kamera hat, umso mehr Bildfehler produziert sie. Zudem: Jedes Objektiv hat nur eine begrenzte Auflösung. Alle Megapixel nützen nichts, wenn die Kameralinse etwas nicht registriert. Das gilt besonders bei Kompaktkameras mit mehr als 10 Megapixeln.
26. Oktober 2009 | Christian Birmele, Redaktor K-Tipp
