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Die Schweizer Autobranche tut sich weiterhin schwer damit, korrekt über die Umweltschädlichkeit ihrer Autos zu informieren. So unterschlagen viele Hersteller in Annoncen die Umweltdaten ihrer Autos (saldo 7/08). Auch foutierten sich gemäss saldo-Recherchen fast die Hälfte der Aussteller beim Genfer Automobilsalon 2009 um die gesetzliche Pflicht, alle umweltrelevanten Daten ihrer Autos klar zu deklarieren. 19 von 50 Marken präsentierten laut Bundesamt für Energie (BFE) die gesetzlich vorgeschriebene Energieetikette nicht korrekt neben ihrem Auto. Auf der Etikette stehen unter anderem Angaben zu Spritverbrauch und CO2-Ausstoss des jeweiligen Autos.
Der Rechtsdienst des BFE behandelt in diesem Zusammenhang aktuell fünf «gröbere Verstösse» gegen die Werbebestimmungen: Drei Aussteller hatten überhaupt keine Etikette aufgestellt, eine war nur schwer auffindbar, ein Aussteller hatte falsche Angaben gemacht. Diese Fälle werden laut BFE «voraussichtlich zu Strafverfahren führen». 14 weitere Aussteller erhielten zudem Ermahnungen wegen Mängeln bei der Präsentation der Energieetikette. Fehlbaren Ausstellern drohen bei Vorsatz laut Energiegesetz Strafen bis zu 40’000 Franken.
22. September 2009