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Ein zu gewagtes Partyfoto oder ein provokanter Spruch im Internet können sich leicht negativ auf die Berufslaufbahn auswirken, warnte saldo (5/09). Eine Untersuchung des Dimap-Instituts im Auftrag der deutschen Bundesregierung ergab nun, dass viele Firmen tatsächlich systematisch persönliche Daten von Bewerbern im Web ausspähen. Der Studie zufolge gaben 28 Prozent der befragten Unternehmen an, bei der Auswahl der Bewerber gezielt Infos aus dem Internet zu nutzen. Die Personalverantwortlichen testen Stellensuchende auf ihre Hobbys, Interessen, Meinungsäusserungen und private Vorlieben hin.
Als Quellen dienen ihnen neben privaten Karriereportalen häufig soziale Netzwerke wie Facebook oder Studi VZ. In vier von fünf Fällen starten diese Firmen ihre Online-Recherche bevor sie jemanden zum Vorstellungsgespräch einladen. Ein Viertel dieser Unternehmen räumt ein, Bewerber wegen Infos aus dem Netz nicht zum Vorstellungstermin eingeladen zu haben. Man sollte daher nicht unbekümmert persönliche Daten ins Netz stellen und hin und wieder das Internet auf allfällige rufschädigende Äusserungen von Namensvettern hin durchforsten.
07. September 2009