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Artikel | K-Tipp 14/2009

iPhone-Klone haben Vor- und Nachteile

Auf Ricardo und Ebay kann man günstige iPhone-Klone kaufen. Sie können zwar nicht ins Internet, sind dem Original aber anderweitig überlegen.

Auf den ersten Blick sind die seit kurzem angebotenen iPhone-Klone kaum vom Original zu unterscheiden. Das KA08 – auch Mini Phone genannt – und das i9+ haben einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen) mit denselben Menü-Symbolen wie das Original.

Nachteile:
Die nachgemachten Menü-Symbole haben bei den iPhone-Klonen aber eine ganz andere Funktion. So führt ein Klick auf das Internet-Browser-Zeichen zum Beispiel nicht ins Internet, sondern in ein Einstellungsprofil. Zudem: Der Touchscreen-Bildschirm reagiert oft unpräzise. Dies ist vor allem beim Schreiben von SMS ärgerlich. Das Internet ist ein weiterer Schwachpunkt: Die Geräte haben weder einen Browser noch ein Mail-Programm. Die Verkäufer versprechen zwar Internet, doch der K-Tipp-Anwender-Test zeigt: Nur über den veralteten Internet-Zugang WAP schafft man es mit Mühe und Not ins Netz.

Vorteile: Punkten können das Mini Phone und das i9+ mit Platz für zwei SIM-Karten (sogenannte Dual-SIM-Funktion). Dies ist zum Beispiel in den Ferien nützlich. Neben der normalen lässt sich nämlich jeweils auch die Prepaid-Karte des entsprechenden Ferienlandes fürs Telefonieren ohne Roaming-Gebühren einsetzen. Der Speicher und die Akkus sind im Gegensatz zum Original-iPhone auswechselbar. Ein weiterer Vorteil: Es braucht keine Zwei-Jahres-Knebelverträge. Die iPhone-Nachahmungen gibt es je nach Anbieter ab 120 Franken. Zum Vergleich: Das Original-iPhone kostet ohne einen Abonnements-Vertrag rund 1000 Franken.

Wichtig:
Der Erwerb eines solchen iPhone-Klons ist legal.

29. August 2009 | Darko Cetojevic, Redaktion K-Tipp


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Kommentare (3)

 
  • zombie9899 | 31.10.2010, 14:48

    apple sind die ober-gauner schlechthin

    Apple hat ja bekanntlich viele Teile 'seiner' Ideen und
    Betriebssysteme von anderen einfach genommen, ohne zu fragen. Also
    gestohlen.

    Es fragt sich, wer denn da die bös(er)en sind, die welche die
    dinge fürs iphone zusammengeklaut haben oder diejenigen, welche
    das (aus geklauten Produkten bestehende) iphone kopieren.

    Und von den depressiven mitarbeitern der firma foxconn in den
    chinesischen iphone konzentrationslagern wollen wir gar nicht erst
    sprechen...

    Wenn man das nötige Fachwissen hat und genau schaut, sieht man
    auch, dass die Apple Produkte relativ oberflächlich konzipiert
    sind.

    Ja, ich habe auch ein iphone
  • 1online | 14.09.2009, 13:04

    Dual-Sim Handys

    Nur die Bedienung ist gleich wie I-phone sonst ist alles anders. Wenn
    auch die Bedienung schon gegen das Urheberecht verstöst dan muss
    die Kunkurrenz nach ihrer Meinung auch gleich zerstört werden.
    Ktipp schreibt nur die Wahrheit was woll gaebu nicht gefählt.
  • gaebu | 08.09.2009, 10:30

    Werbung für Plagiate?

    Während an unseren Grenzen zu tausenden gefälschte Uhren
    beschlagnahmt und zerstört werden, macht hier ein
    kundenorientiertes Magazin Werbung für illegale Produkte? Nach
    Schweizer Recht ist der Besitz/Handel von Plagiaten untersagt, d.h.
    der Gegenstand darf ohne Entgeltung zerstört werden.

    Urheberrechtsverletzungen sollte man auf keinen Fall
    unterstützen!
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