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Artikel | K-Tipp 13/2009

So machen Ferienfotos Spass

Um Ordnung in die vielen Ferienfotos zu bringen, gibt es für PC und Mac diverse kostenlose Programme. K-Tipp sagt, wie man mit ihnen ein perfektes Fotoarchiv anlegen kann.

Um Bilder am Computer zu verwalten, muss man sie zuerst von der Kamera auf die Festplatte kopieren. Dazu braucht es meist kein spezielles Programm, weil Windows fast alle Kameras wie einen USB-Stick behandelt – der Kameraspeicher mit den Fotos erscheint einfach als weiteres Laufwerk im Dateimanager. Am besten kopiert man alle Bilder in einen neu erstellten Ordner. Und gibt diesem einen aussagekräftigen Namen, zum Beispiel «Ferien Elba 2009».

  • Den Dateimanager richtig nutzen: Auf der PC-Festplatte lassen sich die Fotos dann einfach und schnell betrachten und schlechte Bilder löschen. Denn im Dateimanager von Windows kann man praktischerweise kleine Vorschaubilder über den Knopf «Ansichten» darstellen. Sinnvoll ist die Einstellung «Grosse Symbole» für eine Ansicht mit Minifotos (siehe Bild im pdf-Artikel).

    Wann wurde das Foto geknipst? Wählt man beim Knopf «Ansichten» den Eintrag «Details», können statt Minibildern unzählige Detailinformationen zu den Fotos aufgelistet werden. Praktisch ist beispielsweise das Feld «Aufnahmedatum». Ist dieses nicht sichtbar, klickt man mit der rechten Maustaste in die Titelleiste (siehe gelben Pfeil Bild im pdf-Artikel) und wählt «Aufnahmedatum» aus – dann werden die Bilder entsprechend sortiert.

    Die Suchfunktion von Windows bietet ferner auch die Möglichkeit, auf der Festplatte «verlegte» Bilder wieder aufzuspüren. Drückt man die Taste F3 und klickt dann auf «erweiterte Suche», können beispielsweise auf der ganzen Festplatte Fotos gesucht werden, die an oder nach einem bestimmten Datum aufgenommen wurden (siehe Bild im pdf-Artikel).
  • Gratisprogramme für die Fotoverwaltung: Das Programm Photo Gallery ist bei Windows Vista bereits installiert und kümmert sich um viele Fotoaufgaben. Über «Datei, Ordner der Galerie hinzufügen» werden bestehende Bilderordner in die Verwaltung integriert. Das Programm ordnet Fotos automatisch nach Speicherort und Datum. Ferner können Bilder mit Stichworten (Oma, Familie oder Natur) und Bewertungen zusätzlich gekennzeichnet werden (siehe Bild im pdf-Artikel).

    Vista und ältere Versionen von Windows können gratis mit Photo Gallery Live ergänzt werden. Dieser Zusatz ermöglichst es, dass man Fotos einfach und gratis im Internet publizieren kann. Ein guter und kostenloser Bildverwalter ist auch Picasa. Fotos lassen sich in der zeitlichen Reihenfolge durchblättern, in Alben organisieren oder mit Stichworten versehen. Man kann seine Bilder retuschieren und einfach im Internet als Diashow veröffentlichen.

    Eine Bilderverwaltung für Profis ist das kostenlose Mapivi für Mac und Windows. Es ordnet Bilder zusätzlich auch nach dem Aufnahmeort und bietet komplexe Suchmöglichkeiten.     
  • Personen automatisch erkennen: Das auf neuen Macs installierte Bildverwaltungsprogramm iPhoto 09 erkennt Personen auf Bildern automatisch. Hat man also einmal die Grossmutter auf einem Foto markiert, sollte iPhoto danach alle Familienbilder finden können, auf der das Grosi zu sehen ist. Diese automatische Erkennung funktioniert aber nicht immer korrekt. Microsoft will die automatische Gesichtserkennung demnächst kostenlos für Photo Gallery nachliefern.
  • Ähnliches finden: Nicht Personen, aber ähnliche Bilder findet das kostenlose PFind selbst in riesigen Sammlungen. Hat man einige Bilder mit einer Brücke zugordnet, findet das Programm automatisch alle anderen Brückenbilder. Eine ähnliche Funktion hat auch der kostenlose ImageSorter für Mac und Windows.

 

15. August 2009 | Kurt Haupt


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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