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Handcremes sollen schützen und pflegen. Einige enthalten aber gesundheitlich bedenkliche Stoffe.
Das Konsumentenmagazin «Ökotest» hat 20 Handcremes zwischen Fr. 1.50 und 26 Franken pro 100 ml auf kritische Inhaltsstoffe untersucht. An knapp der Hälfte der Pflegeprodukte hatten die Tester nichts auszusetzen und vergaben die Note «sehr gut». Zu ihnen gehören das teuerste und das billigste Produkt im Test:
Alle geprüften Produkte sind parfümiert und enthalten Glycerin als Feuchtigkeitsspender. Glycerin gilt als unbedenklich und wird – aus Pflanzen gewonnen – in der Naturkosmetik verwendet. Elf Produkte enthalten Chemikalien, die seit Jahren wegen ihrer gesundheitlichen Bedenken bemängelt werden. Dazu gehören Duftstoffe, die Allergien auslösen können oder sich im Körper anreichern und im Tierversuch leberschädigend waren. Die Konservierungsmittel Formaldehyd oder Fomaldehydabspalter und halogenorganische Verbindungen gelten als allergen und lassen die Haut schneller altern. Polyethylenglykol (PEG) und PEG-Derivate machen die Haut durchlässig – auch für Schadstoffe – und gelten selber als potenziell krebserregend. Paraffine, Erdölprodukte und Silikone legen sich als Film auf die Haut, sodass sie nicht atmen kann. Bedenkliche UV-Filter gelangen über die Haut in den Körper und wirken wie das Hormon Östrogen.
Diese Handcremes erhielten die Note «sehr gut» und sind in der Schweiz erhältlich:
Quelle: «Ökotest», Ausgabe 6/2009, für Fr. 7.50 am Kiosk erhältlich.
06. Juni 2009
