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Artikel | K-Tipp 10/2009

Computer-Tricks: Werbefrei surfen

Wer im Internet surft, ärgert sich häufig über aufdringliche Werbung. Sie schiebt sich frech in den Vordergrund und verstellt die Sicht auf die gesuchten Inhalte. Werbefilter entfernen die Störenfriede.

Viele Internetnutzer hätten nichts gegen dezente Werbung einzuwenden. Aber häufig pflastern plötzlich aufspringende Fenster mit Werbung, sogenannte Pop-Up-Werbebanner, den ganzen Bildschirm zu. Doch es gibt ein wirksames Gegenmittel, um die Störenfriede zu stoppen: Werbeblocker. Sie blenden praktisch alle Werbung aus oder verhindern sogar, dass sie auf den PC geladen werden. Dadurch ist man nicht nur die ärgerlichen Pop-up-Fenster los, dank des geringeren Datenverkehrs werden die aufgerufenen Internetseiten auch schneller angezeigt.

Am wirkungsvollsten arbeitet der kostenlose Werbeblocker AdBlock-Plus im Browser Firefox. Dieses Programm ist in der Plugin-Bilbliothek von Mozillaverfügbar. Den Filter lädt man mit einem Klick auf dem Knopf «Zu Firefox hinzufügen» herunter. Nach einem Neustart von Firefox wird man aufgefordert, eine Filterliste zu abonnieren. Dank solch permanent aktualisierter Listen werden die Lieferanten von Werbung erkannt. In der Schweiz abonniert man am besten die Liste von «Dr. Evil».

Wird eine Werbung von AdBlock nicht erkannt, kann man eine Werbegrafik mit der rechten Maustaste anklicken und Adblock Plus: Grafik blockieren wählen. Auch das Gegenteil ist möglich: Will man auf einer bestimmten Seite Werbung einblenden lassen, beispielsweise weil man dessen Betreiber die Werbeeinnahmen gönnt, kann man den Filter für bestimmte Adressen deaktivieren. Dafür wählt man – mit der rechten Maustaste – im Menü Deaktivieren auf … aus.

Für den bei Windows vorinstallierten Internet Explorer gibt es leider keinen ähnlich wirksamen Filter. Am ehesten hilft noch IE7pro.

19. Mai 2009 | Kurt Haupt


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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