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Meine Freundin liebt Bärlauch. Sie behauptet, die Pflanze sei äusserst gesund. Hat sie recht?
Ja. Bärlauch enthält viel Eisen, Vitamin C und andere gesunde Stoffe, sogenannte Antioxidantien. Sie können schädliche Stoffe im Körper neutralisieren. Seit Jahrhunderten gilt Bärlauch als Heilkraut. Nun konnten Wissenschaftler nachweisen, dass die Pflanze tatsächlich gesund ist: Bärlauch kann Krebs, Herzkrankheiten und vorzeitigem Altern vorbeugen. In Tierstudien senkte Bärlauch den Blutdruck und sorgte dafür, dass das Herz besser durchblutet war.
Beim Essen von wildem Bärlauch muss man allerdings aufpassen: Man verwechselt ihn leicht mit Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen, die beide giftig sind. Bärlauch kann auch mit Fuchsbandwurm infiziert sein. Wer sichergehen will, kauft den Bärlauch ein oder pflanzt ihn selber an.
15. März 2009 | fä
