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Nicht alle Pöstler nehmen die Vorschriften ernst: Ist niemand zu Hause, legen sie Pakete vor die Tür.
Der Pöster klingelt zwar an der Tür, ist aber niemand zu Hause, wird das Paket vor der Haustüre deponiert. Allenfalls bleibt es dort tagelang bei Schneetreiben liegen – so passiert in einem Wohnquartier in Urdorf ZH. Grund: Der Empfänger war in den Ferien. Post-Sprecher Oliver Flüeler erläutert die Vorschriften: «Pakete müssen dem Empfänger übergeben werden, wenn sie im Milchkasten keinen Platz haben – oder einem Nachbarn.» Im letzteren Fall brauche es einen Hinweis am Briefkasten des Adressaten. In allen anderen Fällen muss der Pöstler das Paket wieder mitnehmen, so Flüeler.
Tipp: Wer will, kann seine Pakete immer und gratis an 350 andere Standorte in der Schweiz senden lassen (Pickpost-Dienst), etwa in der Nähe seines Arbeitsortes oder entlang des
Arbeitswegs. Den Pickpost-Dienst bieten Poststellen, Bahnhöfe, Kioske, aber auch Tankstellen an (Standorte: siehe unter www.post.ch). Ist ein Paket eingetroffen, wird der Empfänger per SMS informiert.
08. Februar 2009 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp
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