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Artikel | K-Tipp 03/2009

Wenn Pakete vor der Tür liegen...

Nicht alle Pöstler nehmen die Vorschriften ernst: Ist niemand zu Hause, legen sie Pakete vor die Tür.

Der Pöster klingelt zwar an der Tür, ist aber niemand zu Hause, wird das Paket vor der Haustüre deponiert. Allenfalls bleibt es dort tagelang bei Schneetreiben liegen – so passiert in einem Wohnquartier in Urdorf ZH. Grund: Der Empfänger war in den Ferien. Post-Sprecher Oliver Flüeler erläutert die Vorschriften: «Pakete müssen dem Empfänger übergeben werden, wenn sie im Milchkasten keinen Platz haben – oder einem Nachbarn.» Im letzteren Fall brauche es einen Hinweis am Briefkasten des Adressaten. In allen anderen Fällen muss der Pöstler das Paket wieder mitnehmen, so Flüeler.

Tipp: Wer will, kann seine Pakete immer und gratis an 350 andere Standorte in der Schweiz senden lassen (Pickpost-Dienst), etwa in der Nähe seines Arbeitsortes oder entlang des
Arbeitswegs. Den Pickpost-Dienst bieten Poststellen, Bahnhöfe, Kioske, aber auch Tankstellen an (Standorte: siehe unter www.post.ch). Ist ein Paket eingetroffen, wird der Empfänger per SMS informiert.

08. Februar 2009 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp


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Kommentare (4)

 
  • Schaenge | 29.11.2009, 10:28

    Packetpost ?

    Was wenn man keinen Milchkasten hat ? Der Milchmann kommt schliesslich

    schon viele Jahre nicht mehr vorbei!
  • wassolldas | 26.03.2009, 15:26

    Kein kundenfreundlicher Betrieb

    Dass die Post sich das leisten kann und welche Mitarbeiter sie
    einstellen, kann ich mir nicht erklären. Klar sind nicht alle
    gleich. Aber die Philosophie ist einfach falsch. Nicht mal mehr vor
    die Wohnungstür müssen sie die Pakete bringen, und warten
    auch in einem offenen Treppenhaus lieber unten als nach dem Rufen
    einem wenigstens entgegenzukommen. Abends vor Feierabend ist ja
    weithin bekannt, dass mehr Fehler passieren, weil die Pöstler
    nach dem Einwerfen der Briefe Feierabend machen können. So etwas
    ist mir bei andern Konkurrenzfirmen noch nie passiert. Ich hoffe die
    Post gibts nicht mehr lange mit ihrem doofen Monopol.
  • mischi | 11.02.2009, 22:48

    Pakete vor der Haustür

    Ich selber arbeite bei der Post,und möchte hiermit meine
    KollegenInnen in Schutz nehmen.
    Grundsätzlich überprüft der Pöstler ,ob das Paket
    in den Milchkasten passt. Falls dies nicht der Fall ist,läutet
    man an der Haustüre.
    Danach wird überprüft(respektive dem Postbeamten ist
    bekannt) ob eine Vollmacht vorliegt,dass das Paket deponiert werden
    darf.
    Falls dies nicht der Fall ist,wird das Paket avisiert und es muss
    abgeholt werden.
    Grundsätzlich ist zu sagen,dass es in jedem Fall von Vorteil
    ist,bei einer Ferienabwesenheit einen Ferienauftrag bei der Poststelle
    ein Ferienauftragsformular ausgefüllt werden sollte...(das kostet
    halt was) ,aber so ist man sicher , dass die jeweiligen Sendungen
    korrekt ankommen!
    Auf Wunsch,werden sie sogar zu Hause ,nach Ferienende zugestellt!


  • willys | 11.02.2009, 19:09

    Pakete nicht immer von der Post!!!

    Achtung, hier muss man extrem aufpassen....Es sind in diesem Fall
    vermutlich nicht die Pöstler die die Pakete vor die Tür
    legen! Ich wohne in einem Hochhaus mit 200 Wohnungen, um die
    Weihnachtszeit lund auch heute noch lagen und liegen manchmal zwischen
    2-8 Pakete in unserer Briefkastenhalle herum. Der Absender waren immer
    wieder dieselben Versand-Center. Diese Pakete wurden von den
    Verandcentern per DPD-Kurier versandt. Die DPD-Kuriere haben strikte
    Anweisung der Firma, beim Kunden zu klingeln, und falls dieser nicht
    zuhause ist, das Paket an einen "geschützten" Ort zu
    deponieren. Ich habe auch zuerst die Post verdächtigt, bis mir
    dann auf meine Anfrage hin eine Versandchefin einer solchen Firma
    erklärte, dass das von Ihnen so verlangt werde. Unser
    Pöstler erklärte mir dann ebenfalls, dass sie soetwas gar
    nicht machen dürfen, sondern immer eine Nachricht hinterlegen
    müssen.
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