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Artikel | K-Tipp 01/2009

Die schwarzen Schafe 2008

Das ärgerte die Leserinnen und Leser letztes Jahr am meisten: Die Hit-Liste der K-Tipp-Rechtsberatung.

Das K-Tipp-Juristenteam weiss, was Leserinnen und Leser am meisten ärgert. Jährlich beantwortet es gratis rund 50 000 Anfragen. Die grössten Ärger:

1. Abo-Fallen im Internet
Bilder, SMS oder Witze gratis, versprechen Firmen wie Jamba, Eliax und viele Internetseiten. Nur versteckt stehen Kosten und Vertragsdauer.

2. Cablecom
Unzählige Leserinnen und Leser beklagen sich über schlechten Kundenservice und mangelhafte Leistung der Cablecom.

3. Branchenregister
Immer noch treiben Printus Verlag, B&P Dienstleistungen AG, Index Media, Regionaler Wirtschaftsdienst & Co. ihr Unwesen. Sie täuschen den «Kunden» vor, es bestehe ein Vertrag, es müsse nur die Adresse überprüft werden.

4. Business Academy
Besonders Junge fallen herein: Ihnen wird für rund 6000 Franken eine Ausbildung mit traumhafter Karriere vorgegaukelt.

5. Partnerschaftsvermittlung
Es lohnt sich, diese Verträge auf Formfehler zu überprüfen. Manche locken mit fiktiven Partnern (z.B. Parship und Easy-Way).

6. Inkassobüros
Credita, Intrum Justitia und andere Büros verlangen nicht nur den geschuldeten Betrag – sie fordern auch Spesen und happige «Verzugsschäden». Dazu wird mit Betreibung gedroht.

7. Garantie für Handy & Co.
Viele klagen, dass Verkäufer wie Mobilezone, Media Markt und Orange die Garantieleistung bei Handys ablehnen. Die falsche Begründung: Es liege ein Wasser- bzw. Fallschaden vor, für den der Kunde verantwortlich sei.

8. Gewinnversprechen
Alles Lügen! Solche Post, wie von der spanischen Loteria Primitiva, gehört in den Papierkorb!

9. Tele- und Webshops
Kunden werden oft mit Ware «beglückt», die unbrauchbar ist oder nie bestellt wurde – so
geschehen beim Teletip-Shop.

10. Swiss & Co.
Grotesk: Einfachflüge kosten bei manchen Airlines mehr als Retourtickets.Andere Absurditäten – und wie die Swiss jüngst vor Gericht abgeblitzt ist: Siehe auch diesen Artikel aus dem aktuellen K-Tipp

13. Januar 2009


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Die schwarzen Schafe 2008
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Lebensmittel
Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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