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AHV und Pensionskasse reichen den meisten Rentnern für den Lebensunterhalt nicht. Sie müssen deshalb ihr Vermögen anknabbern. Die Banken bieten dazu Entnahmepläne an. Das kann man selber günstiger regeln.
Der Fall ist häufig: Um das Leben im Alter im gewohnten Stil weiter zu bestreiten, braucht es nebst AHV und Pensionskasse noch einen weiteren monatlichen Zustupf. Oft ist das kein Problem, denn für ihre private Vorsorge haben viele angehende Rentner jahrelang gespart.
Doch selbst eine halbe Million Franken reicht nicht ewig: Bei 30 000 Franken jährlichem Verbrauch reicht diese Summe gerade mal 16 Jahre und 7 Monate. Wird diese halbe Million laufend mit einem Prozent verzinst, sind es auch bloss 18 Jahre und 3 Monate.
Doch 18 Jahre nach der Pensionierung ist das Leben noch lange nicht zu Ende. Um dieses «Langlebigkeitsrisiko» aufzufangen, verkaufen die Banken Entnahmepläne: Der Rentner übergibt sein Vorsorgekapital der Bank, die es in Anlagefonds investiert. Durch Teilverkäufe finanziert die Bank daraus regelmässige Rentenzahlungen an ihren Kunden, also beispielsweise 2500 Franken monatlich.
Drei gewichtige Nachteile bei Entnahmeplänen
Da Fonds langfristig besser rentieren als das Sparkonto, reicht die oben erwähnte halbe Million so auch länger: Bei beispielsweise durchschnittlich 3 Prozent Zins sind es 23 Jahre und 3 Monate. Die Höhe der Auszahlung kann dabei frei gewählt und auch jederzeit kostenlos geändert werden.
Doch die Sache hat mehrere Haken:
Diese Nachteile lassen sich leicht und kostengünstig eliminieren, indem man sein Geld selber auf verschiedene Töpfe aufteilt:
Geringere Risiken und flexiblere Finanzierung
So bleiben die Rentner flexibel, das Risiko ist minimiert und die Gebühren machen nur einen Bruchteil eines normalen Fondsentnahmeplans aus.
Und wenn man sich das nicht selbst zutraut: Jede Bank kann ein solches Paket zusammenstellen. Man muss ihr nur die entsprechende Weisung erteilen – aber die entsprechenden Gebühren zahlen.
08. Dezember 2008 | Fredy Hämmerli
