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Menschen mit Herzstörungen müssen aufpassen, wie sie ihre Kopfhörer umhängen: Sie können Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren beeinflussen, wenn sie näher als drei Zentimenter an die Herzgeräte gelangen. Laut Forschern vom Beth Israel Medical Center in Boston, USA, liegt dies an den magnetischen Eigenschaften der Substanz Neodym, die in den meisten Ohrhörern vorkommt. Damit bringen sie die Herzschrittmacher aus dem Takt und können Defibrillatoren stören.
Firat Duru, leitender Arzt für Rhythmologie am Universitätsspital Zürich, empfiehlt: «Kopfhörer sollte man wie die Handys nicht näher als 10 Zentimeter an Herzschrittmachern tragen.»
01. Dezember 2008 | mmn
