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Regelmässige Überstunden erhöhen laut einer norwegischen Studie das Risiko für Depressionen. Wissenschafter der Universität von Bergen untersuchten 1350 Angestellte, die mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiteten, sowie 9000 mit normalen Arbeitszeiten.
Dabei zeigte sich: Je mehr Überstunden, desto grösser war das Risiko für Depressionen. Bei Männern stieg es von 9 auf 12,5 Prozent, bei Frauen von 7 auf 11 Prozent. Besonders deutlich war der Unterschied bei Angestellten mit schlechter Ausbildung und geringem Lohn. Wieso Überstunden Depressionen verursachen, wissen die Forscher nicht. Sie vermuten, dass mangelnde Freizeit zu seelischem Stress führt.
02. November 2008 | Sm
