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Artikel | K-Geld 05/2008

Durchblick bei den Indexfonds

Der Fundexplorer hilft, den passenden Indexfonds zu finden.

Die Welt der börsengehandelten Indexfonds, besser bekannt unter ihrem Begriff Exchange Traded Funds (ETF), ist unübersichtlich. Allein an der Schweizer Börse SWX sind 135 ETFs zugelassen. Manche auf so exotische Indizes wie Infrastruktur, Agrarprodukte, islamische Länder, Taiwan oder Südkorea.

Wer da den Überblick verliert, kann ihn auf der neuen Internet-Site von Fundexplorer  wieder finden. Hier lassen sich alle an der SWX kotierten Produkte nach Performance (Rendite), Kosten, Sektor oder Währung sortieren und vergleichen.

Anleger können auch spezielle Anlageziele wie Länder- und Branchengewichtung angeben. Das Programm sucht dann kostenlos die passenden Produkte. Besonders lohnt sich der Vergleich der Gesamtgebühren, der von 0,12 bis zu 0,85 Prozent geht und auch bei praktisch identischen Produkten um bis zu 0,2 Prozentpunkte auseinanderklaffen kann.   


Vorsicht vor exotischen Indizes

Exchange Traded Funds (ETF) sind gerade auch für kleinere Anleger eine feine Sache: Sie zeichnen sich durch eine breite Risikostreuung aus, sie sind transparent und weisen vergleichsweise tiefe Gebühren auf.

Je exotischer der zugrunde liegende Index jedoch ist, desto mehr Vorsicht ist geboten: Die Spanne zwischen Kauf und Verkauf kann ein Mehrfaches liquider Märkte ausmachen. Gewisse Werte an exotischen Börsen lassen sich gar nicht kaufen, sodass sich die Fondsmanager oft darauf beschränken, nur die gängigsten Titel tatsächlich zu erwerben.

Damit aber verliert der ETF einen Teil seiner breiten Streuung und seines passiven Elements. Und schliesslich bilden Themenindizes wie Wasser, Metalle oder Energie oft nur ein beschränktes Universum ab. Faktisch handelt es sich dabei um teilweise aktiv gemanagte Fonds mit begrenzter Risikostreuung.

Index-Zertifikate können daher eine Alternative sein. Denn sie kaufen die entsprechenden Werte nicht real, sondern bilden ihren Index lediglich virtuell, dafür aber völlig passiv und vollständig ab. Nachteil: Index-Zertifikate gelten im Gegensatz zu ETFs nicht als Sondervermögen. Es handelt sich rechtlich gesehen um Schuldverschreibungen des Herausgebers. Will heissen: Geht der Emittent pleite, ist auch sein Zertifikat nichts mehr wert.

18. Oktober 2008 | fh


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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