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Der Touring Club Schweiz (TCS) rät Autobesitzern, die Finger von Sprit-Spar-Cards zu lassen. Die Anbieterin Fiss Management GmbH verspricht mit ihren Cards eine Benzinersparnis «bis zu 25 Prozent». Der Autofahrer müsse nur die checkkartengrosse Karte auf den Tank legen und einen Chip im Tankinneren deponieren. Laut der Website des deutschen Herstellers verändern die in der Karte einprogrammierten Frequenzen die Eigenfrequenz des Benzins. Folge: Es bringe mehr Leistung. Die vermeintliche Zauberkarte geht ins Geld: Je nach Tankgrösse kostet sie 480 bis 775 Franken.
Beat Wyrsch vom TCS: «Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass so etwas funktionieren kann.» Der TCS kennt keinen technischen Benzinsparer, der nachweisbar wirkt. Frank Ziemann von Fiss Management widerspricht: Viele Kunden erzielten grosse Einsparungen. Doch selbst er muss einräumen: Die Radiästhesie, also die Lehre der Schwingungen, auf der die Erfindung angeblich beruhe, sei wissenschaftlich nicht anerkannt.
06. Oktober 2008 | eb
