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Hautverbrennungen nach Moor- und Algenbädern. Das ist keine Seltenheit! K-Tipp-Leserinnen berichten von ihren Erfahrungen.
Abschalten, ausspannen und sich verwöhnen lassen: Wellness-Weekends gönnen sich viele – auch Anja Meier aus Untersiggenthal AG. Doch im Moorbad des Swiss Holiday Park in Morschach SZ verbrannte sie sich ihre Oberarme derart stark, dass sie zur Hautärztin musste (siehe K-Tipp 13/08).
Das Schicksal der Aargauerin veranlasste viele Leserinnen, dem K-Tipp ihre Erlebnisse mit Moor- und Algenbädern mitzuteilen.
Beispiele:
Die grösste Gefahr bei Moor- und Algenbädern droht in älteren Wannen mit einfachen Widerstandsheizungen. Ingenieur und Wellness-Experte Daniel Häfele: «Durch die punktuelle Temperaturmessung können im zähflüssigen Schlamm Hitze-Inseln von weit über 60 Grad Celsius entstehen.»
Anders ist es bei den neuen Wannen mit doppelwandigen Wasserheizsystemen und bei den sehr teuren Wärmematten. Sie seien an jedem Punkt selbstregulierend und schalteten sich bei maximal 45 Grad Wärme automatisch aus, ergänzt der Ingenieur aus Flawil SG.
Ungeheizte Bäder: Nichts für jedermann
Selbst in ungeheizten Wannen sind Moor- und Algenbäder nicht harmlos. Sie regen den Kreislauf stark an. Deshalb sind sie nichts für Menschen mit Herzschwäche, starken Krampfadern und Schwangere.
15. September 2008 | dj
