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Alte Menschen sollten auch dann noch trinken, wenn sie gar keinen Durst mehr haben.
Denn im Alter überschätzt das Gehirn die getrunkene Menge. Es meldet dem Körper schon nach wenigen Schlucken, dass der Durst gelöscht ist. Und dies, obwohl der Körper noch mehr Wasser benötigt. Das konnten australische Forscher der Universität Melbourne in einer Studie nachweisen.
Die Mediziner verglichen eine Gruppe von 24-Jährigen mit einer Gruppe von 68-Jährigen. Am Anfang des Versuchs hatten alle Teilnehmer die gleiche Flüssigkeitsmenge im Blut. Sie empfanden auch gleich starken Durst. Die Älteren tranken danach aber nicht einmal halb so viel wie die Jungen, bis sie sich nicht mehr durstig fühlten.
Die Mediziner warnen vor den Folgen des Flüssigkeitsmangels bei älteren Menschen: Kreislaufprobleme, Verwirrtheit, Stürze und Unfälle. Um vorzubeugen, sollte man eineinhalb bis zwei Liter pro Tag trinken.
23. Juni 2008 | Sm
