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Der Sommerschnitt von Rosen unterscheidet sich grundlegend von Triebrückschnitten im Frühjahr und im Herbst.
Im Sommer geht es nicht darum, die Pflanze zu verjüngen. Vielmehr wird Verblühtes entfernt. Öfter blühende Rosen produzieren nach ihrer Hauptblüte im Juni deutlich mehr Blüten, wenn regelmässig alles Verblühte entfernt wird – die unterbundene Samenproduktion setzt neue Kräfte frei.
Etwa 5 mm über dem Auge wird der Trieb leicht schräg mit scharfer Schere (damit an den Trieben keine Quetschungen entstehen) glatt abgeschnitten. Den Sommerschnitt nicht zu tief ansetzen, andernfalls geht zu viel Laubfläche verloren. Gerade bei sommerlichen Temperaturen sollte man möglichst viel Laub am Stock lassen.
Abgeschnittene Triebe und abgefallene Blätter immer sofort entfernen. So verhindert man, dass Pilzsporen oder andere Erreger wieder an die Pflanzen gelangen können.
26. Mai 2008
