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In der Werkstatt ist es wie in der Küche: Man nehme Resten, kaufe einiges dazu – und schon lassen sich nützliche Dinge zaubern: Tablett-Tisch und Kräuterkiste sind praktisch und einfach herzustellen.
Tablett-Tisch
Kiefernholzleisten in verschiedenen Breiten und Farben sind die Basis für das vielseitige Tablett-Tischchen, auch Butler-Tisch genannt. Wie es zu realisieren ist, zeigt die Fotoserie im pdf-Artikel Schritt für Schritt. Die Abmessungen und den Materialbedarf sind dem Einkaufszettel (siehe pdf-Artikel) zu entnehmen.
Soll der Butler-Tisch ab und zu im Freien stehen, sollten Sie die Oberfläche mit wetterfester Holzschutzfarbe streichen und nicht rostende Schrauben und Nägel verwenden.
Trotzdem sollte der klappbare Tisch nicht den ganzen Sommer über Wind und Regen ausgesetzt sein. Genauso wenig ist er für schwere Lasten geschaffen. Einen Drink, das Lieblingsbuch und ein paar Kleinigkeiten trägt er aber allemal. Für die Herstellung sollten Sie einen Arbeitstag (ohne Trockenzeiten) einsetzen.
Kräuterkistchen
Küchenkräuter gibt es das ganze Jahr hindurch. Winterharte wie Thymian, Rosmarin und Salbei können draussen bleiben. Empfindliche Kräuter wie Basilikum und Estragon fühlen sich im Zimmer wohler. Dekorativ im Holzkasten verstaut, sind sie nicht nur was für den Gaumen, sondern auch fürs Auge.
Ein einfaches Holzkistchen für Blumen ist die Basis fürs Kräuterkistchen, das mit verschieden breiten und dicken Leisten beklebt wird. Eine Umrandung aus 30 mm breiten Leisten sorgt für einen sauberen Abschluss.
Alle Leisten werden vor dem Verkleben farbig gestrichen – zum Beispiel in Grün, Gelb und Weiss (siehe Bild unten). Möglich sind aber auch verschiedene Abstufungen einer einzigen Farbe – etwa in zarten Pastelltönen wie Hellblau und Rosa. Mit einem Polyurethan-Buntlack auf wässriger Basis erspart man sich das Grundieren. Dieser Lack für innen und aussen ist schmutzabweisend und leicht zu reinigen. Er ist wetterbeständig und trocknet schnell.
Zum Fixieren von Leisten und Umrandung sollte man vorsichtshalber wasserfesten Holzleim verwenden. Speziell dann, wenn die Kräuterkiste zwar geschützt, aber dennoch im Freien stehen soll.
Für etwas Abstand zu Boden oder Fensterbank sorgen zwei kleine Kanthölzer (10 x 10 mm). Man klebt sie an den Kistchenboden. So kann zum einen Luft zirkulieren, zum anderen sieht dies schöner aus. Um das Holz vor Nässe zu schützen, sollten Sie Untersetzer ins Kistchen stellen oder es vor dem Anbringen der Umrandung mit Folie ausschlagen.
Tipp: Vermeiden Sie Staunässe – das mögen die wenigsten Pflanzen. Den Kräutern regelmässig die Spitzen abschneiden – dann verzweigen sie sich und werden umso dichter.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Einkaufszettel und Bildern finden Sie im pdf-Artikel.
26. Mai 2008
