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Silberschmuck aus Südostasien enthält oftmals hochgiftiges Cadmium. Bei einer Untersuchung von 21 Schmuckstücken aus Indien, Nepal, Indonesien und den Philippinen hat das Kantonale Labor Zürich bei allen Proben einen Cadmium-Anteil festgestellt. Ein Schmuckstück bestand gar zu 44 Prozent aus Cadmium.
«Viele Frauen hängen sich Sonderabfall um den Hals», sagt Kantonschemiker Rolf Etter. Grund: Juweliere in Südostasien mischen ihrem Silber häufig billige Metalle bei, darunter auch Cadmium.
Grenzwerte gibt es in der Schweiz keine. Das Bundesamt für Gesundheit stuft die Cadmium-Konzentration in 5 der 21 Stücke aber als gesundheitsgefährdend ein. Das Metall kann Leber, Niere und Lunge schädigen und Krebs auslösen. Hugo Kupferschmidt vom Tox Zentrum rät, «Silberschmuck aus unsicherer Quelle nicht in den Mund zu nehmen und kleine Kinder davon fernzuhalten.»
11. Mai 2008 | Eric Breitinger
