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Sudoku ist das beliebte Rätselspiel mit den neun Ziffern. Mit einem Steckspiel im Eigenbau kann man nun beliebig ausprobieren und korrigieren.
Vorläufer des 1986 in Japan populär gewordenen Logikspiels war das Carré latin des Schweizer Mathematikers Leonhard Euler (1707– 1783). Übersetzt heisst Sudoku: Jede Zahl muss alleine stehen – in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem Quadrat. Dennoch gibt es mehr als sechs Trilliarden – eine 6 mit 21 Nullen – Möglichkeiten. Mit einem selbst gebauten Brettspiel lassen sich (fast) alle Varianten ausprobieren.
Spielfeld: Dazu brauchen Sie eine 30 x 30 cm grosse Buche-Leimholzplatte (1,8 cm dick). Um das Spielbrett in die benötigten neun Quadrate zu teilen, wird an einer Feinsäge ein selbst gebauter Tiefenstopp angebracht: Einfach eine kleine Holzleiste mit doppelseitigem Klebeband am Sägeblatt befestigen. Wichtig: Achten Sie auf parallele Kanten von Sägeblatt und Holzleiste. Die einzelnen Löcher bohren Sie 1 cm tief.
Spielsteine: Vollholz-Rundstäbe (Ø 2 cm) in 81 «Steine» à 2,5 cm Länge sägen und mit Schleifpapier glätten. Ausprobieren, ob sie wirklich in die gebohrten Löcher passen. Rote Farbe auf einen Streifen Bastelfilz geben, Steine oben lackieren, dann oben und unten jeweils die gleiche Zahl von Folien abreiben. Am Schluss alle Einzelteile mit Klarlack versiegeln.
Benötigte Werkzeuge: Stichsäge, Bohrmaschine, Bohrständer, Schreinerwinkel, Schleifblock und -papier (Körnung 120 oder feiner).
Kosten fürs Material: rund 20 Franken
Anleitung
10. März 2008
