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Recht haben ist gratis. Zu seinem Recht zu kommen, kann aber teuer werden, wenn es einen Anwalt oder eine Anwältin braucht. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt (oft) die Kosten.
Die Migros-Pensionskasse kürzte einem Invaliden die Rente. Er wehrte sich – und konnte die Streichung rückgängig machen. «Zum Glück hatte ich einen Rechtsschutz», erinnert sich der Betroffene. Seine Rechtsschutzversicherung zahlte einen Anwalt. Ohne juristische Hilfe hätte der Rentner sein Ziel nicht erreicht. Der K-Tipp hatte darüber berichtet (Ausgabe 4/06).
Ein KV-Lehrling unterschrieb einen Vertrag mit der umstrittenen Business Academy. Obwohl er rechtzeitig kündigte, verlangte die Academy von ihm über 4700 Franken – völlig zu Unrecht. Der Lehrling musste einen Anwalt nehmen, um die Forderung endgültig abzuschmettern. Dieser kostete ihn über 1000 Franken, die der junge Mann aus dem eigenen Sack zahlen musste. Er hatte keine Rechtsschutzversicherung.
Die Reihe solcher Beispiele liesse sich beliebig fortsetzen. Das macht klar: Eine Rechtsschutzversicherung kann sehr nützlich sein. Gerade der Fall mit der Business Academy zeigt: Auch Jugendliche können in juristische Verstrickungen geraten – und sind dann froh, wenn eine Versicherung Anwalts- und Gerichtskosten übernimmt.
Apropos Jugendliche: Die Rechtsschutzversicherung gibt es für Einzelpersonen und Familien (siehe Tabelle im pdf-Artiekl). Jugendliche sind im Prinzip in der Familienpolice eingeschlossen – doch nicht für alle Zeiten. Es kann zum Beispiel sein, dass Jugendliche versicherungstechnisch nicht mehr zur Familie zählen, sobald sie ihren ersten Job annehmen, obwohl sie zu Hause wohnen. Dann brauchen sie eine eigene Police.
Zum Glück ist diese Versicherung bezahlbar. Am günstigsten ist sie für Versicherte der Helsana-Gruppe (inkl. Progrès, Sansan, Avanex und Aerosana). Voraussetzung ist aber, dass Helsana-Versicherte bei einer dieser Kassen den Zusatz Top oder Completa haben.
Keine Versicherung für alle Rechtsfälle
Das Helsana-Angebot ist nicht nur günstig, sondern auch gut. Das zeigte sich, als die Konsumentenzeitschrift Saldo im Jahr 2003 Anwältinnen und Anwälte nach ihren Erfahrungen mit Rechtsschutzversicherern befragte.
Fazit: Nur Assista und Coop Rechtsschutz erhielten das Prädikat «sehr gut». Dieses Urteil gilt auch für die Kunden von Helvetia, Helsana-Gruppe und Nationale, deren Streitfälle ebenfalls von Coop Rechtsschutz betreut werden.
Trotzdem: Eine Rechtsschutzversicherung ist keine Partnerin für alle Fälle, denn viele Rechtsgebiete sind nicht versichert. Die Kosten für Scheidungsanwälte etwa werden nicht übernommen (oder höchstens eine Beratung im Wert von 300 bis 500 Franken pro Jahr). Ebenfalls nicht gedeckt sind Erbrechtsprozesse und Streitigkeiten um Immobilienkäufe. Und die Versicherung zahlt auch keine Bussen.
Ein paar wichtige Tipps
25. Februar 2008 | Ernst Meierhofer
Kommentare (3) |
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Ich schliesse mich dem Vorredner an: FORTUNA Rechtsschutz war in
meinem Fall das Geld überhaupt nicht wert. Ein
überhöhtes Selbstverständnis und ein mangelnder
Leistungswille bei einer generell schlechten Qualtiät
verunmöglichten akzeptable Resultate von Anfang an. Das
Süffisante am SCHLUSS: als ich als Kunde mein Missfallen
auszudrücken begann, hat man mir fristlos gekündigt. Fazit:
Sparen Sie sich diese Enttäuschung und gehen Sie grad zu jemand
anderem z.b zu COOP oder ASSISTA von TCS. Von der FORTUNA kann ich
nach über 5 Jahren nur abraten.
